Einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zufolge haben die Arbeitnehmer in Deutschland 2002 im Durchschnitt weniger Überstunden geleistet als im Jahr davor. Die Anzahl der Überstunden ging vom Jahr 1996 über 2001 auf das Jahr 2002 von 55,8 über 48,4 auf 46,7 Stunden pro Beschäftigtem zurück.
Dieser 'Abwärts-Trend' trifft jedoch nicht auf Führungskräfte zu. Sie leisten etwa fünf Mal so viele Überstunden wie Angestellte ohne Berufsausbildung und Vorarbeiter doppelt so viele wie Hilfsarbeiter.
Verschiedene Untersuchungen bestätigen jedoch, das viele Überstunden keine Lösung sind, um mit der Arbeit fertig zu werden und schon gar nicht, die gewünschten Ergebnisverbesserungen zu erreichen. Psychologen warnen sogar vor den Folgen für die Gesundheit bzw. Begleiterscheinungen, wie z.B. dem Burnout-Syndrom und steigendem Alkoholismus.
Wen Sie ein gefährdeter Kandidat sind, denken Sie einmal über ein Zeitmanagementseminar nach. Durch Verbesserung des Selbstmanagements, des Umgangs mit eMails, der Informationsbeschaffung über das Internet und der Neuorganisation des betrieblichens Informationsaustausches lässt sich die Arbeit effizienter gestalten: die Produktivität und Qualität der Arbeit steigt. Projekte lassen sich durch bessere und transparentere Planung mit weniger Überstunden und größerer Arbeitszufriedenheit bewältigen.
Tipps
- Kurzplausch mit dem Kollegen im Büro unterlassen
- Telefonate kurz halten, unnötige vermeiden
- ständiges Beobachten des eMail-Eingangs unterlassen
- Tagesplan anlegen: Ziele und Prioritäten setzen, Puffer einplanen




