„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” ist sicherlich mit modernen Führungsansätzen nicht mehr vereinbar, wird aber von vielen Vorgesetzten noch immer vorgelebt. Doch wie soll man mit ruhigem Gewissen wichtige Aufgaben delegieren, wenn man seinen Mitarbeitern nicht vertraut. Vertrauen heißt jedoch nicht "blindes Vertrauen". Es geht schließlich nicht um Vertrauen versus Kontrolle – sondern um ein ausgewogenes Verhältnis dazwischen. Vielen Führungskräften ist dabei ans Herz zu legen, die Kontrolle ein wenig zugunsten von Vertrauen zu reduzieren.
Vertrauen motiviert und bindet des Mitarbeiter stärker ans Unternehmen. Es genügt aber nicht nur über Vertrauen zu reden, das Vertrauen seiner Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzten muss man sich erarbeiten.
Tipps
- Geben Sie Ihren Mitmenschen einen Vertrauensvorschuss auch wenn Sie sich damit verwundbar machen. Sie werden dabei natürlich nicht so töricht sein, zu große Risiken einzugehen – mit wachsendem Vertrauen können Sie aber weitergehen.
- Lassen Sie durch Ihre Taten erkennen, dass man sich in jeder Situation auf Sie verlassen kann.
- Seien Sie verschwiegen über Firmengeheimnisse.
- Geben Sie Fehler zu, bevor Sie darauf angesprochen werden, gerade ihre Vorgesetzten werden es Ihnen hoch anrechnen.
- Seien Sie in jeder Beziehung ehrlich.
- Seien Sie verlässlich, wenn Sie einen Arbeitsauftrag oder ein Projekt annehmen. Wenn es zu Verzögerungen oder sonstigen Problemen kommt, informieren Sie Ihren Chef und sonstige Betroffene rechtzeitig – und nicht erst, wenn alles zu spät ist.
- Seien Sie loyal gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern.
- Sagen Sie auch Ihrem Chef offen Ihre Meinung.
- Haben Sie Geduld - Vertrauen baut sich nur langsam auf.
Wenn Sie als Führungskraft stattdessen misstrauisch ihre Mitarbeiter kontrollieren, setzen Sie einen fatalen Teufelskreis in Gang. Sie demotivieren Ihre Mitarbeiter, in der Folge sinkt deren Leistungsbereitschaft, ihr eigenes Misstrauen bestätigt sich, mit der Konsequenz, dass Sie noch misstrauischer werden, usw.




