Wenn Sie das Gefühl haben leicht gereizt zu sein und (negativen) Stress spüren, ist es an der Zeit, sich mit Stressabbau zu beschäftigen. Verschaffen Sie sich zunächst Klarheit über Ihren Energiehaushalt. Was nimmt Ihnen Kraft? Das sind die Stressfaktoren. Was gibt Ihnen Kraft?
- Notieren Sie auf einem Blatt Papier rund um Ihren Namen alle Bereiche, Projekte, Aufgaben und Personen, die in Ihrem Leben eine Rolle spielen. Je wichtiger der Aspekt, desto näher sollte er an Ihrem Namen stehen.
- Geben Sie nun jedem Aspekt zwischen 1 bis 5 Punkte. 5 heißt sehr stressig.
- Geben Sie jetzt noch jedem Aspekt, der Ihnen Kraft gibt, ein Plus und jedem Aspekt, der viel Energie verschlingt, ein Minus.
- Jetzt sehen Sie, wo Ihre Energie herkommt und wo sie verbraucht wird. An den Verbrauchsstellen setzen Sie sinnvollerweise mit Veränderungen an.
Tipps
- Machen Sie sich zur Entlastung Ihres Gehirns Notizen – so müssen Sie nicht Angst haben, wichtige Dinge zu vergessen.
- Setzen Sie sich mittel- und langfristige Ziele.
- Machen Sie sich wenigstens einen Plan für die Woche und für den jeweils nächsten Tag. Und berücksichtigen Sie Puffer und Pausen.
- Setzen Sie Prioritäten und unterscheiden Sie dringliche von wichtigen Aufgaben.
- Überprüfen Sie am Wochenende Ihren Zeitplan. Was haben Sie eingehalten, was nicht? Nähern Sie sich Ihren langfristigen Zielen?
- Treiben Sie regelmäßig Sport.
- Ernähren Sie sich gesund und halten Sie sich zurück mit Alkohol, Nikotin und Koffein.
- Suchen Sie sich einen beruflichen Ausgleich für Ihre Freizeit mit Freunden und Familie.
Lernen Sie darüber hinaus Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Meditationtechniken oder Muskelentspannungs-Verfahren. Erfahrungsgemäß lernen sich solche Techniken leichter, wenn man sich dazu professionelle Hilfe holt. Volkshochschulen und Krankenkassen bieten hierzu Kurse an.
Wenn Sie das Gefühl haben einem bedenklichen Maß von Stress ausgesetzt zu sein, sollten Sie sich mit einem Arzt darüber unterhalten, um Schlimmerem vorzubeugen.




