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Mein Verstšndnis von Coaching

Coaching eingebunden in die Unternehmenskultur

Eine kooperative und zu persönlicher Leistung motivierende Atmosphäre ist die Grundvoraussetzung für einen optimalen Ablauf der Arbeitsprozesse. Die Unternehmenskultur der Zukunft erfordert daher von Führungskräften ein großes Maß an sozialen Kompetenzen.

Fragen der Mitarbeiterführung, der Mitarbeitermotivation, des Konfliktverhaltens oder allgemein des Umgangs mit Menschen werden im Studium oder der Ausbildung aber selten thematisiert. So glauben viele, dies nebenbei gelernt zu haben oder sie wissen gar nicht, dass es sich um etwas handelt, was man lernen kann und muss oder sie widmen dieser Fähigkeit aus anderen Gründen nur wenig Aufmerksamkeit. Coaching ist hier eine "wertschöpfende" Chance, noch nicht genutzte Potenziale der Führungsfähigkeiten und der Kommunikation zum Wohle des Unternehmens und der Person zu aktivieren.

Auch dürfen Führungskräfte eigene Wissenslücken, Fehler und Konflikte nicht länger als Versagen vertuschen - sondern müssen die Chancen nutzen, die in Veränderungen stecken.
Coaching hilft diese neue Perspektive zu gewinnen, wenn die oberste Führungsebene ihrer Vorbildfunktion gerecht wird, d.h. Coaching ernst nimmt und den Fokus von den Fehlern hin auf die Weiterentwicklung verschiebt. Coaching hat nur dann eine Chance, wenn dieses Instrument positiv in die Unternehmenskultur integriert wird.

Coaching als Instrument der Personalentwicklung

Coaching ist ein modernes Instrument der Mitarbeiterentwicklung, das jeder Füh­rungs­kraft bei Bedarf zur Optimierung des eigenen Führungsstils und der eigenen Poten­ziale zur Verfügung stehen sollte. Coaching darf dabei nicht als Zwangsmaßnahme vom Personal-Management oktroyiert werden, sonst wird ihm mit Skepsis oder sogar Widerstand begegnet. Offene Information und Darstellung des individuellen Nutzens für den einzelnen Beteiligten helfen, das notwendige Vertrauen aufzubauen. Wenn Coaching als Unterstützung und Entwicklungschance eingeführt wird und nicht als "Reparaturmaßnahme", lernen Führungskräfte dieses Instrument erfahrungsgemäß schnell schätzen.

Arbeitsweise im Coaching

Coaching arbeitet nahe an den Themen, Fragen und Problemen des Coachees.
Der Coach löst dabei nicht die Probleme für den anderen, gibt aber durchaus Anregungen und Hinweise.

  • Seminare können in den Prozess eingeklinkt werden, wo sie sinnvoll erscheinen.
  • Entscheidend ist die absolute Vertrauenswürdigkeit und Vertraulichkeit - der Coach darf also seinem Auftraggeber nichts über den Coachee berichten, es sei denn mit dessen ausdrücklicher Genehmigung.
  • Als externer Coach habe ich einen unverstellten Blick auf die Gegeben­heiten und Zusammenhänge in Unternehmen und nehme Gewohnheiten, Autoritäten und Zwänge nicht unreflektiert an.

Das Schwergewicht meiner Arbeit beim Coachen liegt in lenkenden Fragen: "Was läuft gut? Wo kann man noch feilen? Was nehmen Sie sich fürs nächste Jahr vor?" und nicht im Erteilen von Ratschlägen.

     
     
      © Dr. Jörg Kopp, Wiehl | Tel. 0 22 62 / 75 10 86 | www.dr-kopp.com